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Wärmedämmung

Wärmedämmung

Auftraggeber: Gewerblich

Kunde: Gesunde Schuhe Markus Nöß

Ausführung der Aussenarbeiten

  • Altputzfläche abfräsen
  • Reinigung von Altputzflächen
  • Grundanstrich mit Tiefgrund
  • Ausgleichsputz – Vorspritz und Putz
  • WDVS (Vollwärmeschutz) fachgerecht einbauen
  • Abdichtungsarbeiten unter Erdreich
  • Kunststeinarbeiten an der gedämmten Fassade

Selbstverständlich werden alle Bauanschlüsse entsprechend den Vorschriften ausgeführt und es werden nur Komponenten
eines Systems und eines Herstellers (daher der Name „Wärmedämmverbundsystem) verarbeitet, da diese aufeinander abgestimmt sind.

Ich finde, hier haben unterschiedliche Handwerksbetriebe, dank einer Vision des Kunden, Beeindruckendes geschafft.

Beteiligte Firmen:

  • Fa. Falk • Meisterbetrieb für Maler- und Lackiererarbeiten, Wärmedämmung, Holzschutz, Kunststein
  • Schreinerei Schneider  • Schreinerarbeiten & Fensterbau, Lärchenholzverkleidung
  • Zimmerei Mayr • Zimmereiarbeiten, Holzfaserdämmung, Lärchenholz- u. Plattenverkleidung
  • Elektro Roman Müller • Fachbetrieb für Elektrotechnik und Informationstechnik • Elektroarbeiten
  • Fa. Lauterbach Werbetechnik • Aussenwerbeanlage
  • Fa. Kiechle • Spenglerei • Sanitär • Heizung • Solartechnik • Gas • Ausführung der Spenglerarbeiten

 

Kleine Tipps für das WDVS (früher bekannt unter den Begriffen Vollwärmeschutz oder Isolierung)

Die entsprechenden Dämmplatten werden nach Herstellervorschrift im System fachgerecht eingebaut – daher der Name Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS.
An Öffnungen wie Fenster und Türen usw. dürfen keine Kreuzfugen vorhanden sein. T-Fugen sind erlaubt, besser jedoch werden diese Bereiche ausgeklingt.
Die Platten müssen planeben verlegt werden. Überstände sind vor der Armierung bei zu schleifen und dürfen nicht mit Armierungsspachtel ausgeglichen werden. Fugen zwischen den Platten dürfen max. 5,0 mm betragen und werden nur mit zugelassenen B1 Bauschaum geschlossen.
Ein Verdübeln der Platten ist nur in bestimmten Fällen notwendig, abhängig vom Systen und vor allem vom Objekt (Untergrund, Höhe usw.). Für das Verdübeln der Platten gibt es ebenfalls Vorschriften (Anzahl der Dübel je m2, Länge der Dübel, Material, Anzahl der Dübel in Fläche oder an Randbereichen werden unterschiedlich berechnet), welche vom Fachhandwerker unbedingt zu berücksichtigen sind.
Dazu kommt die Möglichkeit die Dübel z.B. oberflächenbündig oder vertieft zu setzen. In jedem Fall dürfen Vertiefungen auch nicht mit dem Spachtelkleber verschlossen werden.
Bauanschlüsse, dort wie die Dämmung an vorhandene andere Bauteile anschließt, wie z.B. Sparren, Pfetten, Fensterrahmen, Fensterbretter, Türen usw., müssen absolut
luft- und regendicht ausgeführt werden. Hierzu werden unterschiedlich komprimierte Dichtungsbänder (Kompriband) vor dem Anschluss eingebaut und die
Dämmung wird daran „dicht gestoßen“. Die Bänder müssen dabei in Eckbereichen geschnitten sein.
Bei dem Anschluss an die Fensterrahmen empfiehlt sich der Einbau von sog. Anputzleisten mit Gewebe (z.B. APU-W29), um einen möglichen Abriss am Anschluss
vorzubeugen. Das genannte Profil enthält zudem ein vorkomprimiertes Dichtband, welche sich nach Entfernen der Putzleiste ausdehnt und die Fuge optimal abdichtet.
Aussenecken erhalten als Kantenschutz einen Gewebe-Eckwinkel. Fensterbretter werden von uns mit dem Dämmstoff unterkeilt (einschl. vorgeschriebenem Gefälle) und nicht nur mit Bauschaum oder Kleber geschlossen. Weiterhin sollten alle Bleche umlaufend unterhalb mit den Kompribändern belegt werden. Auf den Wetterseiten kann auch noch ein „Antidröhnband“ mit eingebaut werden, welches das Geräusch der Regentropfen mindert.
Die Armierung der Dämmplatten mit geeignetem Gewebe erfolgt nach dem Kleben und ausreichend Trocknungszeit. Zuerst werden die Fensterleibungen armiert, dann werden
die Sturzeckbereiche armiert und die Diagonalarmierung an allen Ecken von Öffnungen eingebaut. Nach weiterer Trocknungszeit erfolgt die vollflächige Armierung der Fläche, wobei das Gewebe überlappend eingebaut werden muss und an Ecken und Öffnungen nicht „fransig“ abgeschnitten sein darf.
Bei Einbau der Fensterbleche ist auf ausreichend Überstand zu achten, damit Feuchtigkeit abtropfen kann.
Die Schlussbeschichtung ist je nach System mit Putzen auf mineralischer oder organischer Basis und eventuell notwendigen Anstrichen auszuführen.
Der sogenannte Egalisationsanstrich (früher ein einmaliger Anstrich auf den Neuputz) hat sich bei mineralischen oder organischen Putzen als nicht geeignet herausgestellt und wird auch von den führenden Herstellern der Baubranche nicht mehr empfohlen. Ein zweifacher Anstrich, je nachdem mit vorangegangener Ätzung und/oder Grundierung, bleibt zwingend notwendig.

Mit dieser kleinen Hilfestellung könnt ihr euren Fachhandwerker prüfen.

 

Unsere Kunststeinfassade hat eine bauaufsichtlicher Zulassung!

Eine Kunststeinfassade auf WDVS benötigt eine bauaufsichtliche Zulassung, ohne diese ist ein Einbau nicht gestattet. Fragt euren Handwerker danach!

Kunststeine werden von uns erst nach ausführlicher Vorbesprechung mit unseren Kunden  am Objekt fachgerecht verlegt. Eine Bemusterung ist zwingend notwendig.

Bitte besucht unseren Kunden, „Gesunde Schuhe • Bergsport • Markus Nöß“, um die beeindruckenden Schönheit einer Geopietra Kunststeinfassade in Kombination mit einer durchdachten Holzverkleidung zu erleben. Weitere Informationen zu linkpfeil Geopietra Kunststein

Hier zwei Bilder vom Objekt

Fassade-Nöß-2006-03-31

Das Gebäude vorher

Steinfassade-2013-07-26

Das Traumhaus nachher
 

 

 

TAG: WDVS, Wärmedämmung, Vollwärmeschutz, Isolierung, Armierung, Geopietra, Polysterol, Holzfaser, Perimeterdämmung, Verputz, Kunststeine, Kunststeinfassade