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Wirkung von Farben

 

Farbe ist ein tiefer Ausdruck von Persönlichkeit und meist geprägt von aktuellen Trends und Lebenshintergründen. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Facetten, die bei der Wahl von Farben eine Rolle spielen und sie zu einem mächtigen Gestaltungsmittel machen – auch und insbesondere in Wohn- und Arbeitsbereichen.
 

Welche Wirkung haben Farben?

Farben wirken sehr direkt auf unsere Psyche und üben im engen Zusammenspiel mit Licht, Gardinen, Teppichböden und Möbeln einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unser Befinden aus. Bei der Wahl geeigneter Farbkombinationen spielt neben solchen psychologischen Faktoren auch die Nutzungsform der jeweiligen Räume eine maßgebliche Rolle: Die Assoziationen, die bestimmte Farben auslösen, sind bei den meisten Menschen ähnlich und sollten in die Gestaltungspläne bewusst mit einbezogen werden.


 

Räumliche Wirkung von Farben

Es lohnt sich deshalb, über die räumliche Wirkung von Farben zu informieren und sie als Gestaltungsmittel mitzuplanen. Denn mit passenden Farbkombinationen und -strukturen können Sie Räumen ein neues Maß an Weite, Tiefe und Höhe verleihen. Ein weiterer Faktor, der bei der Auswahl eine Rolle spielt, ist die natürliche Helligkeit von Räumen und deren Wirkung auf die Farben. Erschwert wird die Einschätzung dieser Wirkung übrigens durch den Umstand, dass Farben vor und nach der Verarbeitung meist unterschiedlich aussehen.

Auf den Punkt gebracht: Damit deine Vorstellungen über die Wirkung von Farben und deren Umsetzung nicht auseinanderklaffen, lohnt ein durchdachtes Gesamtkonzept, in dem Stil-, Form-, Material- und Farbwelten aufeinander abgestimmt werden. Worauf es dabei in Ihrem Fall zu achten gilt? Das erklären wir gern in einer unverbindlichen Erstberatung!
 

Beispiele für die Wirkung von Farbtönen

Farben wirken unmittelbar auf den Betrachter und erzeugen Stimmungen. Sie schmücken den Raum, geben ihm Charakter und schaffen Atmosphären.

Werfen wir doch mal einen Blick auf nachstehende Sofasammlung, für euch gefunden auf fotolia.com2.

 

 
Das Beispiel zeigt sehr anschaulich, wie viele Möglichkeiten uns das Gestaltungsmittel Farbe gibt. Umso wichtiger ist es deshalb, mit Materialien und Farben im Innenraum sorgfältig umzugehen.

 

Wirkung der Farbe Rot 1

Rot Schattierungen

Mit der primären Spektralfarbe Rot werden viele
positive Eigenschaften wie Kraft, Mut, Liebe, Fruchtbarkeit
oder Opferbereitschaft, aber auch negative
wie Hass, Aggression, Sünde, Krieg und Blutvergießen
verbunden. So unterschiedlich die Kulturen in
der Vergangenheit waren, so vielfseiltig ist auch die
Symbolik von Rot: Etwa 20 000 v. Chr. wurden
Waffen rot bemalt, um Glück, Kraft und Mut für Jäger
und Krieger zu beschwören. Geister und Dämonen
sollten von rot gefärbten Blüten und Tieren ferngehalten
werden. Im alten China galt Rot als Farbe für
Glück und Reichtum, im antiken Griechenland als
Farbe der Männlichkeit, des Mutes und des Krieges.
War Rot im christlichen Verständnis als Purpurrot
ursprünglich positiv belegt, wurde es ab dem 15.
Jahrhundert das Symbol des Teufels und Grund zur
Hexenverbrennung. Heute wird in der Medizin häufig
die stimulierende Wirkung von Rot genutzt.

 

Wirkung der Gelb 1

Gelb Schattierungen
Als hellste und leuchtkraftstärste aller Farben gilt
Gelb noch heute in vielen asiatischen Kulturen als
Farbe der Glückseligkeit und der Weisheit. Doch auch
wenn Gelb meist mit Gottheiten in Verbindung gebracht
wird und deswegen eine hoch angesehene
Würdenfarbe ist, wurde sie im europäischen Mittelalter
als Schandfarbe eingestuft und kennzeichnet
sogar weithin sichtbare aus der Gesellschaft Ausgestoßene,
Prostituierte, herumziehende Spieler oder
Verräter. Heute werden mit Gelb zahlreiche Eigenschaften
assoziiert: Wer Gelb als Lieblingsfarbe wählt,
dem wird Intelligenz, Neugier, Bemühung um Weiterbildung
und großer Freiheitsdrang nachgesagt. Optimismus,
Lebensfreude, Vergnügen und Freundlichkeit
sind weitere positive Eigenschaften, die der Farbe
Gelb zugeschrieben werden. Bei Anhängern der
Farbtherapie zählt Gelb ob ihrer Heilkraft besonders
in der dunklen Jahreszeit zu den wichtigsten Farben.

 

Wirkung der Farbe Blau 1

image
Vor der Einführung synthetischer Farben war Blau
eine der kostbarsten Farben, da blaue Pigmente oder
Farbstoffe meist aus fernen Ländern importiert werden
mussten. Auf Grund der Seltenheit der blauen
Grundstoffe erhoben viele antike und mittelalterliche
Kulturen die Farbe Blau zur Götter- und Königsfarbe.
So haben in Indien beispielsweise einige Gottheiten
eine blaue Hautfarbe. In der Mythologie mancher
Völker schrieb man übelwollenden Berggeistern und
Zauberern die Farbe Blau zu. Farbpsychologisch
wirkt Blau hingegen beruhigend und entspannend
auf den Betrachter. Als Farbe des Gemüts, des
Träumens und der Sehnsucht soll sie für das Unbewusste,
die Sanftheit und Tiefe stehen, aber auch für
Klugheit, Genauigkeit, Pünktlichkeit, Leistung, Mut,
Wahrheit und Treue. Die Kunst verwendet Blau als
Farbe der Ferne, des Geistigen und Göttlichen, stuft
sie jedoch auch als eher „kalte“ Farbe ein.
 

Die Farbe Orange 1

Orange Schattierungen
Der Wappenfarbe der niederländischen Königsfamilie
haftet seit einigen Jahrzehnten wegen billiger orangefarbener
Kunststoffprodukte etwas Minderwertiges an.
Galt sie noch bis in die 1970er-Jahre als Symbol
sexueller Revolution, gehörte sie vor einigen Jahren
laut einer Umfrage zu den unbeliebtesten Farben
Deutschlands. In anderen Kulturen hingegen genießt
sie hohe Wertschätzung. So verkörpert Orange als
Safrangelb beispielsweise im Buddhismus die höchste
Stufe menschlicher Erleuchtung, weshalb die Mönche
orangefarbene Gewänder tragen. Neben den mit ihr
assoziierten negativen Eigenschaften wie Aufdringlichkeit,
Unseriösität und Leichtlebigkeit wird sie mit zahlreichen
positiven in Verbindung gebracht, wie etwa
Aktivität, Energie, Geselligkeit, Lebens- und Kontaktfreude,
Wandel, Jugend und Herbst. Wegen ihrer weithin
erkennbaren Leuchtkraft wird Orange außerdem
häufig als Warnfarbe verwendet.
 

Die Farbe Grün 1

Grün Schattierungen
Als dominierende Farbe der Vegetation begegnet uns
Grün in der Natur immer wieder in verschiedenen
Farbtönen. Dies ist auch der Grund, warum Grün in
vielen Kulturen mit den jährlich neu sprießenden
Pflanzentrieben und im übertragenen Sinn mit neu
entstehendem Leben und mit überleben in Verbindung
gebracht wird. Im indischen Chakra beispielsweise
findet sich Grün als Herzfarbe wieder, die Liebe
und das Element Luft vertritt. In China steht Grün für
Holz und Frühling als Symbol der wieder erwachenden
Natur und für den Drachen. Allgemein wird Grün
mit Jugend, Großzügigkeit, Zuversicht, Frische und
Natur verbunden, aber auch negative Eigenschaften
wie Unreife, Gleichgültigkeit, Stagnation, Gift, Neid
oder Dämonisches werden der Mischfarbe aus Gelb
und Blau zugeschrieben. Farbpsychologisch stuft
man Menschen, die Grün bevorzugen, als zuverlässig,
mitfühlend und sozial kompetent ein.
 

Die Farbe Braun 1

Wahrscheinlich weil braune Farbtöne häufig in der
Natur vorkommen, wird Braun psychologisch als ungemischte
Farbe wahrgenommen. Allerdings ist Braun
weder eine primäre Spektralfarbe noch eine primäre
Grundfarbe. Sie ist vielmehr eine tertiäre Mischfarbe
und entsteht im Prinzip durch Abdunkelung, genauer:
durch Zumischung von Schwarz zu Orange, weshalb
Braun in die Farbfamilie Orange eingereiht wird. Menschen,
die Braun als ihre Lieblingsfarbe angeben, sagt
man Geselligkeit und Freundlichkeit nach, den Willen,
Verantwortung zu übernehmen, Geduld und Durchhaltevermögen
zu zeigen und vernünftig mit Geld umzugehen,
aber auch das Verlangen nach Erholung und
Entspannung – was sich in Redewendungen wie der
obersächsischen „braunen Stunde“ dem nachmittäglichen
Kaffeeklatsch, ausdrückt. Als Farbe der Erde
steht Braun außerdem für Bodenständigkeit, Pflichtbewusstsein,
Gemütlichkeit, Sinnlichkeit und Sicherheit.
 

Schwarz und Weiß 1


Schwarz und Weiß, heißt es, bildeten seit jeher ein
gegensätzliches Paar: das Positive und das Negative,
das Gute und das Böse, die Wahrheit und die Lüge.
Tatsächlich werden jedoch mit beiden Farben gute
wie auch schlechte Eigenschaften assoziiert. So steht
Weiß auf der einen Seite für die makellose, unschuldige,
engelhafte Reinheit und Jungfräulichkeit, auf der
anderen Seite verkörpert es den Tod in Gestalt weißer
Knochen oder wird wie beim weißen Hai oder den
weißen Roben des rassistischen Ku-Klux-Klans mit
Aggression verknüpft. In Japan gilt Weiß als typische
Trauerfarbe, wofür in westlichen Kulturen hingegen
verbreitet Schwarz steht. Der Doppelcharakter von
Schwarz ist vielfältig: Einerseits Symbol für das Endgültige,
Kaltblütige, für Zerstörung und Mordsucht,
steht Schwarz auch für die „Mutter Erde“, für Individualität,
Stärke, Meisterschaft und Würde. In Afrika
gilt Schwarz sogar als schönste aller Farben.
Quellenverzeichnis:
1Text Quelle Armstrong DLW
2Bilddaten fotolia.com
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