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Schimmel im Haus

Schimmel im Haus

Als Maler sind wir oft die Ersten vor Ort, wenn es heisst:

„Hilfe, wir haben Schimmel im Haus“

Darüber entsteht für unser Berufsfeld eine sehr große Verantwortung.

Schimmelsanierung durch den Fachbetrieb

Unser Handwerksbetrieb ist für die Sanierung von schimmelbefallenen Untergründen durch den TÜV-Rheinland zertifiziert. Es versteht sich von selbst, dass eine Sanierung nur von Fachleuten ausgeführt werden sollte.

Sanierung mit Verantwortung

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeiter und unsere Kunden. Aus diesem Grund haben wir nach kompetenten Partnern gesucht, die uns neben fachlichen Informationen auch mit einem wirkungsvollen System zur nachhaltigen Bekämpfung bei Schimmelbefall einerseits und sinnvolle Produkte zur Schimmel-Prophylaxe andererseits zur Seite stellen.

Schimmelsanierung mit System

Überzeugt haben uns  die Schimmelsanierungs-Systeme der Firma Keim-Farben und der Firma Baumit. Basis für den Wiederaufbau sind:

  • Kalkputze, mineralische Putze
  • mineralische Anstriche
  • fungizide Anstriche
  • Calzium-Silikatplatten

Weitere Informationen rund um die Systeme und ihre Komponenten z.B. hier:

 baumit_gesund_wohnen

Da das Thema sehr komplex haben wir nachstehend Auszüge aus dem Schimmelpilz-Leitfaden des Bundesumweltamtes von 2002 mit dem Titel „Kampf dem Schimmel“ zusammengefasst!
Zugegeben, das geht tief! Aber das macht Schimmel nicht anders!

Kampf dem Schimmel

Dem Auftreten von Schimmelpilzen in Gebäuden wird zunehmend Beachtung geschenkt.
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Voraussetzung für das Schimmelpilzwachstum ist generell Feuchtigkeit. Höhere Feuchte im Innenraum kann durch bauliche Mängel oder durch falsches Nutzerverhalten auftreten. Ein Schimmelpilzwachstum im Innenraum sollte jedoch vermieden werden.Die Einflussgrößen, die für erhöhte Feuchtigkeit im Gebäude verantwortlich sein können, lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
  • Unzureichende Wärmedämmung, geringe Wärmespeicherung
  • Wärmebrücken
  • erhöhte Wärmeübergangswiderstände
  • unzureichende oder unsachgemäße Beheizung
  • erhöhte Feuchteproduktion im Innenraum
  • unzureichendes oder unsachgemäßes Lüften
  • schlechte Feuchtpufferung der Baumaterialien
  • Feuchtigkeit in der Baukonstruktion

Die Wirkung von Schimmelpilzen auf unsere Gesundheit

Übersteigt die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, so kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für den Menschen kommen.
Hierzu zählen:
Atemwegserkrankungen, Asthma, Allergien, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Haut- und Augenreizungen, sind nur einige der Gesundheitsstörungen, die durch Schimmelpilze ausgelöst werden können.

Schimmelpilze – Wachstum und Nährstoffe

Die Faktoren Feuchtigkeit, Nährstoffangebot, Temperatur und der pH-Wert des Substrates bestimmen maßgeblich das Wachstum von Schimmelpilzen.
Aber auch Licht, der Sauerstoffgehalt der Luft sowie chemische Substanzen können positiv oder negativ einwirken.
Auch der pH-Wert spielt eine große Rolle für das Risiko eines Schimmelpilzbefalls.
Der pH-Bereich, in dem ein Substrat Schimmelpilzen die richtigen Bedingungen für ein Wachstum bietet liegt zwischen 5 und 7. Die meisten Schimmelpilzarten wachsen in einem Bereich zwischen 3 und 9.

Schimmelpilze wachsen bereits bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 %. Die relative Feuchte der Luft im Gebäude sollte dauerhaft 65-70 % nicht überschreiten.
Pilze wachsen also auch auf Materialien bzw. Flächen, die nicht sichtbar nass sind. Es genügt eine entsprechende Oberflächenfeuchte.

Neben der Feuchtigkeit und der Temperatur ist auch der Nährstoffgehalt des Substrates eine wichtige Einflussgröße für Schimmelpilzwachstum.
Schimmelpilze können eine Vielzahl von Materialien als Nährstoffquelle nutzen:

  • Holz, Spanplatten, Papier, Pappe, Karton (auch Gipskarton)
  • Tapeten, Tapetenkleister
  • Kunststoffe, Gummi, Silikon, Folien
  • Teppichböden, Kleber für Fußbodenbelag,
  • Farben, Lacke,
  • Leder.

Feuchtigkeit hat dabei eine entscheidende Bedeutung

Da der Hauptfaktor für Schimmelbildung Feuchtigkeit ist, kommt auch den verwendeten Baustoffen eine besondere Rolle zu:
Mineralische Materialien wie z. B. Silikatfarben und Kalk- oder Kalkzementputze, die aufgrund ihrer Zusammensetzung Feuchtigkeit aufnehmen können, verbessern die Raumklimaverhältnisse maßgeblich. Ihr teilweise hoher PH-Wert von > 9 schützt zudem vor Befall.
Durch richtiges Lüften und Heizen kann die Feuchtigkeit im Gebäude begrenzt werden. Der Wohnungsnutzer beeinfluss dies durc sein Verhalten zusätzlich.
Möbel und Einrichtungsgegenstände sollten nicht an Aussenwänden stehen und mindestens einen Abstand von 5, besser 10 cm zur Wand haben um eine notwendige Zirkulation der Luft zuzulassen.

OBERFLÄCHENTEMPERATUR STEIGERN

Je schlechter die Wärmedämmung der Außenwände ist oder je mehr bauliche Fehler bei der Gebäudekonstruktion gemacht wurden (z.B. in Form von Wärmebrücken) und je schlechter Außenwände durch zirkulierende Raumluft erwärmt werden, zum Beispiel hinter Schränken oder hinter Wandverkleidungen,
um so niedriger ist im Winter die Oberflächentemperatur dieser Außenwände. Damit nimmt die relative Feuchte an der Innenwandoberläche und die Gefahr der Tauwasserbildung entsprechend zu.
Daher sollten an Außenwänden, vor allem bei ungenügender Wärmedämmung, keine dicht abschließenden Möbelstücke, Bilder oder schwere Gardinen aufgestellt bzw. aufgehängt werden. Als Richtschnur kann ein Mindestabstand von ca. 10 cm angesehen werden.
Bei Kellerräumen ist die Wandtemperatur auch im Sommer häufig niedrig. Da aber die absolute Feuchte der Außenluft im Sommer oft hoch ist, wäre dann häufiges Lüten mit Außenluft zum Austrocknen falsch, weil immer mehr Feuchtigkeit in den Raum eingetragen wird und an den kalten Wänden kondensiert.

RICHTIGES LÜFTEN

Zur Verringerung der Feuchte im Raum sollte mehrmals täglich eine kurze Stoßlüftung (5-10 min. ein oder mehrere Fenster weit öffnen) durchgeführt werden. Querlüftung ist dabei besonders effektiv. In Einzelfällen, wenn z.B. wegen Abwesenheit der Raumnutzer keine Stoßlüftung möglich ist, kann auch eine Spaltlüftung (geeignete Spaltmaße vorausgesetzt) sinnvoll sein. Bei neu erstelltem oder saniertem Wohnraum ist aufgrund der damit verbundenen Baufeuchte über einen gewissen Zeitraum eine deutlich erhöhte Lüftung erforderlich.

Schimmelsanierung

Maßnahmen für eine Sanierung sind von dem konkret vorliegenden Schaden abhängig:

  • Ermittlung der Ursache für die Feuchtigkeit als Grundlage für den Schimmelpilzbefall
  • Gefährdungsbeurteilung und Festlegung der Schutzmaßnahmen bei der Sanierung
  • Gegebenenfalls Übergangsmaßnahmen zur Überbrückung unvermeidbarer zeitlicher Verzögerungen
  • Planung der Sanierung
  • Praktische Durchführung der Sanierung
  • Entfernung des mit Schimmelpilzen befallenen Materials
  • Beseitigung der Ursache (Feuchtigkeitsursache) des Befalls
  • im Bedarfsfall desinfizierende Reinigung der Bauteile, die vom Schimmelpilz befreit wurden
  • gegebenenfalls Trocknung feuchter Bausubstanz
  • Wiederaufbau
  • Feinreinigung des Objektes
  • Abnahme des Bauwerks

Welche Sanierungsmaßnahme ist geeignet?

Sanierungsarbeiten kleineren Umfangs (z.B. nur oberflächlicher Befall, befallene Fläche nicht größer als ca. 0,4 m2, keine Bauwerksmängel), bei denen kein Risiko für gesunde Personen zu erwarten ist, können im Allgemeinen ohne Beteiligung von Fachpersonal durchgeführt werden, wobei die Inanspruchnahme einer vorherigen fachlichen Beratung zu empfehlen ist.

Umfangreichere Sanierungsarbeiten sollten von gewerblichen Firmen durchgeführt werden. Hierzu sind Firmen zu beauftragen,die mit solchen Sanierungsarbeiten, den hierbei auftretenden Gefahren, den erforderlichen Schutzmaßnahmen und den zu beachtenden Vorschriften und Empfehlungen vertraut sind.
Wichtig ist dabei, dass nicht nur die Sanierer, sondern auch die Bewohner bei der Beseitigung des Schimmelpilzbefalls durch geeignete Schutzmaßnahmen vor Schimmelpilzexposition geschützt werden. Dabei muss auch der Gesundheitszustand der Nutzer (Gesunde, Allergiker, Immunsupprimierte) berücksichtigt werden. Außerdem muss verhindert werden, dass sich Schimmelpilze durch die Sanierungsmaßnahmen in andere Bereiche der Räume oder Gebäude ausbreiten und dort eventuell zu neuen Problemen führen. Auf jeden Fall sind Lebensmittel und andere Gegenstände wie Kinderspielzeug und Kleidung vor der Sanierung aus dem Raum zu entfernen. Bei größeren Schimmelpilzschäden sollten die befallenen Bereiche staubdicht abgeschottet werden oder andere Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung von Schimmelpilzsporen zu minimieren. Nach lokaler Beseitigung des Schimmels sind die Feinstaubpartikel in der Umgebung der sanierten Stellen zu entfernen (z.B. Feinreinigung).

Wem das noch nicht genug Informationen waren und wer es noch detailierter möchte – hier der passende Link:

  Schimmelpilz Sanierungsleitfaden

Quelle:
Schimmelpilz Leitfaden Umweltbundesamt
Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes 2002

Weitere Informationsbroschüren:
  Schimmel im Haus