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Gesundes Wohnen

Nicht nur für Menschen mit gesunden Grundsätzen

Ein Leben mit gesunder Ernährung ist für uns inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Aber auch im Bereich der Wohnraumgestaltung ist „gesundes Leben“ ein Thema, was die Menschen beschäftigt.

 

Gesund und baubiologisch unbedenklich Wohnen

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Wer bei künftigen Wohn- und Farbträumen weder auf Vielfalt noch auf baubiologische Unbedenklichkeit verzichten möchten, für den lohnt ein Blick auf hochwertige Farben, Putze aus Lehm, Kalk und Zement oder Materialien aus anderen naturreinen Rohstoffen.

Vorteile: antistatische, feuchtigkeitsregulierende, keimtötende, luftreinigende und wärmespeichernde Wirkung

Manche dieser lösungsmittelfreien Produkte sorgen daher dank ihrer Zusammensetzung zusätzlich für ein behagliches Raumklima und beugen nachweislich Problemen mit Schimmelpilzen, Allergien und Elektrosmog vor.

Gestaltungsvielfalt mit natürlichen Materialien

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Gerade mit edlen Lehm,- Kalk- und Marmorputzen lassen sich aussergewöhnlich schöne, gestalterische Ergebnisse erzielen, die in ihrer Optik und Haptik einzigartig sind.

Entgegen hartnäckigen Vorurteilen sind die auf natürlichen Rohstoffen basierenden Farben und Putze übrigens weder eintönig noch langweilig

Im Gegenteil: die Vielfalt der Farbkombinationen bestechen durch schlichte Eleganz und individuellen Charakter und lassen wegen der guten Modellierbarkeit der Putze auch im Hinblick auf die dreidimensionale Gestaltbarkeit von Oberflächen keine Wünsche offen.

Mit diesen feinen Kalk- und Marmorputzen sowie mit hochwertigen Zementputzen sind wir zudem in der Lage, Wand und Boden in den stärker belasteten Bereichen von Bad und Küche neu und fugenlos zu gestalten.

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Sensible Bereiche erfordern einen sensiblen Umgang bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten

Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens in unseren Wohnräumen. Vor allem Kinderzimmer und Schlafräume brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit, wenn es um die Wahl der Anstrichmittel, die Art der Möblierung oder die Wahl der Bodenbeläge geht.

Photo by rawpixel on Unsplash-463437_1250

Aber nicht nur in sensiblen Bereichen erzielen wir einen Mehrwert durch den Einsatz ausgewählter Materialien

Wer also gerade Renovierungspläne für die Küche, das Büro oder sonstige Räume schmiedet – wir beraten gerne zu den Einsatzmöglichkeiten von hochwertigen Alternativprodukten aus naturbelassenen Rohstoffen.

Farben, Putze, Beschichtungsmittel und ihre zusätzlichen Bezeichnungen

Wer heute für die Renovierung oder den Hausbau Baustoffe und Farben kaufen muss hat die Qual der Wahl und wundert sich zu Recht über die zum Teil großen Unterschiede beim Preis der verschiedenen Produkte.

Neben den Unterschieden beim Bindemittel und den eingesetzten Pigmenten spielt auch die Klassifizierung dessen eine Rolle, was nicht in den Produkten enthalten ist und wofür diese geeignet oder nicht geeignet sind.

Wer z.B. nicht auf Dispersionsfarben verzichten möchte, sei es weil scheuerbeständige (hohe Nassabriebklasse I oder II) und waschbare Anstriche gewünscht werden oder aber eine Wohnung zu vermieten ist, der sollte bei Kauf von Farben auf folgende Zeichen, Kürzel oder Piktogramme achten:

1. TÜV SÜD getestet durch den TÜV Süd
2. DIN/EN 71 ist eine Norm, in welcher die Eignung für Kinderspielzeug definiert wird
3. ELF oder E.L.F steht für emissionsminimierte, weichmacher- und lösemittelfreie Produkte
4. Blauer Engel
5. NaturePlus Siegel

Weitere sehr gute Informationen findet man beim Umweltbundesamt:

Nachstehend eine kleine Übersicht alternativer Farben

Kaseinfarben

Kaseinfarben sind preiswert, unkompliziert in der Handhabung und ergeben ebenso ausdrucksstarke wie haltbare Anstriche. Die mehrfache Überstreichbarkeit und hohe Diffusionsfähigkeit der Farben haben dem ebenso einfachen wie technisch einwandfreien Anstreichmittel seit Jahren seine Fans bewahrt. Kaseinfarben finden häufig in der gestalterischen Arbeit ihren Einsatz. Gerade für feine, zarte Lasurtechniken eignen sie sich im Besonderen.

Leimfarben

Leimfarben sind spannungsarm und darum oft die letzte Rettung auf schwierigen und „schwächelnden“ Untergründen. Sie eignen sich zur Verarbeitung auf nahezu allen Wandbaustoffen im Innenbereich: Putze, Dispersionsfarben, Tapeten, Stein, Trockenbau. Leider sind Leimfarben, wie auch die Lehmfarben reversibel, d.h. sie sind mit Wasser wieder löslich.

Früher war es allerdings selbstverständlich, vor einem neuen Anstrich den alten, verschmutzten Anstrich vorab abzuwaschen. Hygienisch einwandfrei aber leider mit höherem Zeitaufwand verbunden. Bei problematischen Untergründen, z.B. in Kirchen, ist es auch für den Kirchenmaler oft ein letztes Mittel.

Lehmfarben

Lehmfarben sind die ökologische Alternative zu den bestehenden Malmitteln und baubiologisch absolut unbedenklich.

Kalkfarben

Kalkfarben sind ebenfalls baubiologisch unbedenklich und auf Grund ihrer natürlichen Zusammensetzung schimmelwidrig.

Silikatfarben

Silikatfarben zeichnen sich durch besonders hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und ein günstiges Brandverhalten aus. Dank ihrer hohen Alkalität sind sie besonders widerstandsfähig gegen Schimmelpilzbefall und darum nicht nur für Wohnräume, sondern auch für Krankenzimmer, Kindergärten oder Schulen geeignet. Vor allem Allergiker profitieren von den positiven Eigenschaften.

Bei Silikatfarben (auch als Mineralfarben bezeichnet) unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei-Komponenten Produkten. In der Regel kommen Einkomponentige Produkte zum Einsatz. Diese früher als „organo-Silikatfarben“ (heute Dispersionssilikatfarbe) bezeichneten Produkte stehen fertig als Eimerware zu Verfügung und dürfen max. 5% organische Bestandteile enthalten.

Besonders hochwertige Farben sind zudem emissionsminimiert, weichmacher- und lösemittelfrei. Sie erkennen dies an der zusätzlichen Bezeichnung „E L F“. Eine Stufe höher in der Qualifikation sind dann die von uns verwendeten Farben, denn diese sind zusätzlich „ohne Konservierungsmittel“ eingestellt und daher besonders für sensible Bereiche geeignet.

Der besondere Unterschied zu Dispersionsfarben liegt übrigens darin, dass sie keinen Film bilden sondern verkieseln. Vereinfacht gesagt wird die Farbe wieder zu einem Mineral, unlöslich mit dem Untergrund verbunden.

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