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Gesundes Wohnen

Nicht nur für Menschen mit gesunden Grundsätzen

Ein Leben mit gesunder Ernährung ist für uns inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Aber auch im Bereich der Wohnraumgestaltung ist dies ein Thema, was die Menschen beschäftigt – gleichzeitig gesund Leben und gesund Wohnen.

Gesund und baubiologisch unbedenklich Wohnen

Wer bei künftigen Wohn- und Farbträumen weder auf Vielfalt noch auf baubiologische Unbedenklichkeit verzichten möchten, für den lohnt ein Blick auf hochwertige Farben, Putze aus Lehm, Kalk und Zement oder Materialien aus anderen naturreinen Rohstoffen. Manche dieser lösungsmittelfreien Produkte sorgen dank ihrer antistatischen, feuchtigkeitsregulierenden, keimtötenden, luftreinigenden und wärmespeichernden Wirkung zusätzlich für ein behagliches Raumklima und beugen nachweislich Problemen mit Schimmelpilzen, Allergien und Elektrosmog vor.

 

Gestaltungsvielfalt mit natürlichen Materialien

Gerade mit edlen Lehm,- Kalk- und Marmorputzen lassen sich aussergewöhnlich schöne, gestalterische Ergebnisse erzielen, die in ihrer Optik und Haptik einzigartig sind. Mit diesen feinen Kalk- und Marmorputzen sowie mit hochwertigen Zementputzen sind wir zudem in der Lage, Wand und Boden in den stärker belasteten Bereichen von Bad und Küche neu und fugenlos zu gestalten.

Entgegen hartnäckigen Vorurteilen sind die auf natürlichen Rohstoffen basierenden Farben und Putze übrigens weder eintönig noch langweilig.

Im Gegenteil: die Vielfalt der Farbkombinationen bestechen durch schlichte Eleganz und individuellen Charakter und lassen wegen der guten Modellierbarkeit der Putze auch im Hinblick auf die dreidimensionale Gestaltbarkeit von Oberflächen keine Wünsche offen.

 

Farben, Putze, Beschichtungsmittel und ihre zusätzlichen Bezeichnungen

Wer heute für die Renovierung oder den Hausbau Baustoffe und Farben kaufen muss hat die Qual der Wahl und wundert sich zu Recht über die zum Teil großen Unterschiede beim Preis der verschiedenen Produkte.

Neben den Unterschieden beim Bindemittel und den eingesetzten Pigmenten spielt auch die Klassifizierung dessen eine Rolle, was nicht in den Produkten enthalten ist und wofür diese geeignet oder nicht geeignet sind.

Wer z.B. nicht auf Dispersionsfarben verzichten möchte, sei es weil scheuerbeständige (hohe Nassabriebklasse I oder II) und waschbare Anstriche gewünscht werden oder aber eine Wohnung zu vermieten ist, der sollte bei Kauf von Farben auf folgende Zeichen, Kürzel oder Piktogramme achten:

  • ELF oder E.L.F steht für emissionsminimierte, weichmacher- und lösemittelfreie Produkte
  • TÜV SÜD getestet durch den TÜV Süd
  • DIN/EN 71 ist eine Norm, in welcher die Eignung für Kinderspielzeug definiert wird
  • Blauer Engel
  • NaturePlus Siegel

Weitere sehr gute Informationen findet man auch hier

Umweltbundesamt

 

Sensible Bereiche erfordern einen sensiblen Umgang bei Renovierung und Sanierungsarbeiten

Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens in unseren Wohnräumen. Vor allem Kinderzimmer und Schlafräume brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit, wenn es um die Wahl der Anstrichmittel, die Art der Möblierung oder die Wahl der Bodenbeläge geht. Aber nicht nur in diesen sensiblen Bereichen können wir einen Mehrwert durch gesundes Wohnen und Leben erreichen.

Wer also gerade Renovierungspläne für Kinder- und Schlafzimmer, die Küche, das Büro oder sonstige Räume schmiedet – wir beraten gerne zu den Einsatzmöglichkeiten von hochwertigen Alternativprodukten aus naturbelassenen Rohstoffen.

 

Hier eine kleine Übersicht alternativer Farben:

Kaseinfarben

sind preiswert und unkompliziert in der Handhabung und ergeben ebenso ausdrucksstarke wie haltbare Anstriche. Die mehrfache Überstreichbarkeit und hohe Diffusionsfähigkeit der Farben haben dem ebenso einfachen wie technisch einwandfreien Anstreichmittel seit Jahren seine Fans bewahrt. Kaseinfarben finden häufig in der gestalterischen Arbeit ihren Einsatz. Gerade für feine, zarte Lasurtechniken eignen sie sich im Besonderen.

 
Silikatfarben

zeichnen sich durch besonders hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und ein günstiges Brandverhalten aus. Dank ihrer hohen Alkalität sind sie besonders widerstandsfähig gegen Schimmelpilzbefall und darum nicht nur für Wohnräume, sondern auch für Krankenzimmer, Kindergärten oder Schulen geeignet. Vor allem Allergiker profitieren von den positiven Eigenschaften. Bei Silikatfarben (auch als Mineralfarben bezeichnet) unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei-Komponenten Produkten. In der Regel kommen Einkomponentige Produkte zum Einsatz. Diese früher als „organo-Silikatfarben“ (heute Dispersionssilikatfarbe) bezeichneten Produkte stehen fertig als Eimerware zu Verfügung und dürfen max. 5% organische Bestandteile enthalten. Besonders hochwertige Farben sind zudem emissionsminimiert, weichmacher- und lösemittelfrei. Sie erkennen dies an der zusätzlichen Bezeichnung „E L F“. Der besondere Unterschied zu Dispersionsfarben liegt darin, dass sie keinen Film bilden sondern verkieseln. Vereinfacht gesagt wird die Farbe wieder zu einem Mineral, unlöslich mit dem Untergrund verbunden.

 
Leimfarben

sind spannungsarm und darum oft die letzte Rettung auf schwierigen und „schwächelnden“ Untergründen. Sie eignen sich zur Verarbeitung auf nahezu allen Wandbaustoffen im Innenbereich: Putze, Dispersionsfarben, Tapeten, Stein, Trockenbau. Leider sind Leimfarben, wie auch die Lehmfarben reversibel, d.h. sie sind mit Wasser wieder löslich. Früher war es allerdings selbstverständlich, vor einem neuen Anstrich den alten, verschmutzten Anstrich vorab abzuwaschen. Hygienisch einwandfrei aber leider mit höherem Zeitaufwand verbunden. Bei problematischen Untergründen, z.B. in Kirchen, ist es auch für den Kirchenmaler oft ein letztes Mittel.

 
Lehmfarben

sind die ökologische Alternative zu den bestehenden Malmitteln und baubiologisch absolut unbedenklich.

 

Gesunde Bodenbeläge

Feinstaub – Teppichboden oder glatter Boden?

Viele Menschen verbringen mehr als 90% ihrer Zeit in geschlossenen Räumen, sei es zuhause oder am Arbeitsplatz. Um die Feinstaubbelastung in unseren Städten zu reduzieren, wurden bereits gesetzliche Maßnahmen getroffen, wie die Einführung von Umweltzonen, in welche nur Fahrzeuge mit entsprechendem Rußfilter oder Katalysatoren einfahren dürfen. Diese Regelung ist umstritten, nicht aber die Tatsache, dass wir es mit einer Zunahme an Feinstäuben zu tun haben. Feinstaub bietet z.B. Milben ein geeignetes Umfeld zum Wachstum.

Nicht nur für Allergiker sind also Maßnahmen zu treffen, die z.B. Feinstäube binden können. So empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund DAAB Teppiche mit dem Siegel „Allergiker geeignet“ des TÜV Nord, das eine Geruchsprüfung sowie einen Test der Materialien auf ihr Allergisierungspotenzial bescheinigt. Zusätzlich muss dem Boden vom Umweltlabor GUI ein bestimmtes Feinstaubbindevermögen attestiert werden.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund DAAB zur Frage, welche Art von Bodenbelag für Allergiker am besten geeignet ist:

1Teppichböden können anfallenden Staub besser bis zum nächsten Saugvorgang festhalten, während der Staub auf glatten Böden mehr aufgewirbelt wird. Glatte Böden müssen daher zwei- bis dreimal pro Woche gesaugt und nebelfeucht gewischt werden. Optimal ist eine sinnvolle Mischung aus glattem und textilem Boden in Haus bzw. Wohnung. So sollte v.a. das Schlafzimmer (hier verbringen Menschen die meiste Zeit) einen glatten Boden besitzen, der häufig gesaugt und gewischt wird. Ein Teppichboden sollte aus kurzflorigem, schadstoffarmen Material ohne Schaumrücken bestehen und verspannt  werden. Auch bei glatten Böden sollte auf schadstoffarmes Material geachtet werden. Estriche, Bodenkleber, Fugenmaterial, Versiegelungen oder Schadstoffausgasungen aus den verschiedenen Bodenmaterialien können Probleme bereiten.“ 1(Quelle: http://www.daab.de/allergien/faqs-zum-thema-allergien/)

 Aber auch diese Aussage wird kontrovers diskutiert.

 

Gütesiegel für textile Bodenbeläge 2

ETG: Das Teppich-Siegel „Certificate of Quality“ der Europäischen Teppich-Gemeinschaft (ETG) zeichnet Teppichböden aus, die von unabhängigen Instituten sowohl einer Material- und Qualitätsprüfung unterzogen wurden als auch umweltschonend hergestellt und auf Schadstoffe, Emissionen und Gerüche geprüft sind. Voraussetzung ist das GUT-Signet oder ein vergleichbares Zeichen…

GUT: Das Teppich-Siegel „Certificate of Quality“ der Europäischen Teppich-Gemeinschaft (ETG) zeichnet Teppichböden aus, die von unabhängigen Instituten sowohl einer Material- und Qualitätsprüfung unterzogen wurden als auch umweltschonend hergestellt und auf Schadstoffe, Emissionen und Gerüche geprüft sind.

DAAB: Der Deutsche Allergie- und Asthmabund DAAB empfiehlt Teppiche mit dem Siegel „Allergiker geeignet“ des Tüv Nord, das eine Geruchsprüfung sowie einen Test der Materialien auf ihr Allergisierungspotenzial bescheinigt. Zusätzlich muss dem Boden vom Umweltlabor GUI ein bestimmtes Feinstaubbindevermögen attestiert werden.

2(Quelle: http://www.test.de/Teppichboeden-Billige-halten-nicht-1548798-1548597/)

Aber wie so oft im Leben werden die Aussagen zu den besten Bodenflächen gegen Feinstaub kontrovers diskutiert. Wichtig ist auf jeden Fall eine dem Boden angepasste, sorgfältige Reinigung der Flächen.
 

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